Tagesablauf

Exemplarischer Tagesablauf

Der Tag beginnt mit dem Bringen Ihres Kindes in der Zeit zwischen 07:00 Uhr und 08:30 Uhr, je nachdem welche Zeit mit Ihnen vereinbart ist.

An der Garderobe verabschiedet sich Ihr Kind von Ihnen, hängt, meist mit etwas Unterstützung von mir, die Jacke auf und wechselt die Schuhe gegen Haussocken.

Bei der Zubereitung des Frühstücks werden die Kinder dazu angeregt sich zu beteiligen und helfende Hände sind jederzeit willkommen. Wenn es nicht helfen möchte, kann Ihr Kind aber selbstverständlich auch gerne bis zum Frühstück weiterspielen.

Wenn alle Kinder angekommen sind, frühstücken wir, (bis ca. 09:00 Uhr) gemeinsam. Je nach Wetter, gerne auch auf der Terrasse.
Das Motto „Hilf mir es selbst zu tun“ gilt auch hier. Da darf beim „Selber-Essen“ auch gekleckert werden. Sollte ein Kind Allergien oder Unverträglichkeiten haben, wird das selbstverständlich berücksichtigt.
Nachdem wir im Anschluss gemeinsam den Frühstückstisch abgeräumt haben, gehen wir die Hände waschen, hierfür haben die Tageskinder einen "eigenen" Waschplatz, der extra in ihrer Höhe angebracht ist, und die Spielzeit beginnt.

Wie bereits am Anfang meines Konzeptes erwähnt, gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Bekleidung und so verbringen wir, unabhängig vom Wetter, den Vormittag entweder draußen, z.B. auf unserem Spielplatz vor dem Haus oder drinnen, im Entennest.

In dieser Zeit (ca. 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr) biete ich mehrmals pro Woche (drinnen, wie draußen) Spiele zu einem jeweiligen Themenpaket an. (z.B. Spiele, welche die Geduld und Ausdauer trainieren, Spiele, welche die motorischen Fähigkeiten verbessern, oder Spiele, welche die Kreativität fördern) Alternativ gibt es auch Tage, an denen die Kinder einfach selbst entscheiden, mit wem und mit was sie sich beschäftigen möchten. Hierfür stehen verschiedenste Spielzeuge zur Verfügung. Selbstverständlich achte ich darauf, dass kein Kind ausgegrenzt wird, jedoch übe ich keinen Druck auf die Kinder aus, eher versuche ich in den folgenden Spielzeiten und Angeboten eine Verbindung zwischen den Kindern zu schaffen.
Ich bewahre dabei stets die Übersicht und achte auf die Sicherheit.

Um 10:30 Uhr biete ich einen kleinen Zwischensnack aus Obst und Rohkost an.

Mir ist es wichtig, das mit Essen nicht rumgelaufen wird. Wer etwas essen möchte, muss eben solange sein Spiel unterbrechen und sich hinsetzen, was nicht selten beim Kind einen inneren Interessenskonflikt auslöst. Das Kind trifft selbst die Entscheidung, was es machen möchte. An diesen Entscheidungen, die es selbst trifft, wächst und reift das Kind.

Gegen 12:00 Uhr (+/- 30 Minuten) gibt es das gemeinsame Mittagessen. 
Beim Essen wird auf eine ausgewogene fast fleischlose Ernährung geachtet.
Ich stelle eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung sicher.
Die Kinder können selbst entscheiden, was sie von den Lebensmitteln probieren möchten. Ich versuche die Kinder darin zu motivieren, auch neue Dinge zu probieren. Jedoch wird niemand dazu gezwungen.

Nun beginnt die Mittagsruhe. Im Entennest hat jedes Kind sein eigenes Schlaf-Tippi mit Schlaf-Matratze. Natürlich in seiner eigenen Farbe. 
Jetzt können sich die Kinder ausruhen und ihren Mittagsschlaf machen.
Hierzu werden sie von mir begleitet, hören ruhige Musik oder ich lese ihnen eine Geschichte vor.


Nach der Mittagsruhe beginnt gegen 14:30 Uhr der Nachmittag.
Bevor es zur Freispielzeit geht, biete ich den Kindern einen kleinen Zwischensnack an. Hier wird Knäckebrot geknuspert oder es darf auch mal das Marmeladenbrot sein.

In der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr werden die Kinder dann abgeholt.

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